Kapitallebensverischerung - wann sinnvoll?


Mit der Kapitallebensversicherung werden die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers finanziell abgesichert, gleichzeitig wird damit Vermögen angespart.

Eine Lebensversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn eine Familie mit Kindern vorhanden ist und eventuell auch noch Verbindlichkeiten bestehen. Hier kann für den Hauptverdiener eine Lebensversicherung abgeschlossen werden, so dass im Todesfall die Familie wenigstens für einen bestimmten Zeitraum abgesichert ist. Dafür wird eine Todesfallsumme vertraglich vereinbart, die im Leistungsfall fällig wird. Gleichzeitig kann mit dieser Lebensversicherung eine Kapitalbildung erfolgen. Damit kann sich der Versicherungsnehmer entweder eine sichere private Altersvorsorge aufbauen, oder nach Ablauf des Vertragszeitraumes mit dem Geld einen Kredit, oder andere Verbindlichkeiten ablösen. Die Rendite der Kapitalbildung ist nicht genau festgelegt, liegt jedoch bei einer Laufzeit von ca. 30 Jahren zwischen 5-7 %.

Auf dem Versicherungsmarkt gibt es sicher günstiger Anlageprodukte, wie Fonds, oder Aktien, die allerdings auch Risiken beinhalten, wo Teile, oder das ganze Geld weg ist. Sinnvoll ist deshalb, auch gesicherte Anlagemöglichkeiten zu nutzen und dazu zählt die Kapitallebensversicherung. Auch beim Konkurs des Versicherers sind diese Einzahlungen über einen Sicherungsfond gesichert.
Wurde der Versicherungsvertrag vor dem 01.01.2005 mit einer Laufzeit über 12 Jahre abgeschlossen, dann ist der Betrag bei der Auszahlung steuerfrei. Spätere Verträge mit Laufzeiten über 12 Jahre sind immerhin noch steuerbegünstigt bei der Auszahlung, was auch ein Vorteil gegenüber anderen Kapitalanlagen sein kann. Günstig ist auch, dass die Beiträge über den gesamten Zeitraum konstant sind (wurde Dynamik vereinbart erhöhen sie sich um die jährliche Inflationsrate). Sie können damit auch fest eingeplant werden.

Da die Anlage sicher ist und die Raten eingeplant werden können, muss sich der Versicherungsnehmer nach dem Vertragsabschluss nicht ständig um seine Kapitallebensversicherung kümmern. Er bekommt jährlich eine Information über den aktuellen Stand und nach Vertragsablauf wird er rechtzeitig über die Auszahlungsmodalitäten informiert.

Auch im Leistungsfall in der Vertragslaufzeit muss die berechtigte Person nur die entsprechenden Formalitäten dem Versicherer zusenden und die vereinbarte Todesfallsumme, sowie das bis dahin Angesparte Kapital werden ausgezahlt.

Da das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers einen großen Einfluss auf die Beitragshöhe haben, ist eine Kapitallebensversicherung auch für junge und gesunde Leute mit einer höheren Rendite verbunden, als wenn sie später abgeschlossen wird.

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