Tagesgeld Vergleich im Zeichen sinkender Zinsen


Weltweit fallen die Leitzinsen und mit ihnen die Zinsen auf Anlageformen wie bspw. Tagesgeld. Während die amerikanische FED die Leitzinsen nahe der Nulllinie in einem engen Korridor gefangen hält, hat in Europa die Europäische Zentralbank die Zinsen seit letztem Herbst um 3,25%-Punkte auf nunmehr 1% gesenkt.

Wie bei Banken üblich, haben diese ihre Zinsen auf Tagesgeld unverzüglich nach unten angepasst, während Kreditnehmer gar nicht oder nur unterdurchschnittlich am niedrigeren Zinsniveau partizipieren.
So fiel der durchschnittliche Zins aufs Tagesgeld auf magere 1,5%. Dies ist zwar höher als die derzeitige Inflationsrate (0%), allerdings rechnen Experten mit einem Anstieg der Inflation (Flutung der Märkte durch Zentralbankgeld und Konjunkturpakete) bei niedrig bleibenden Zinsen. Steigt die Inflation über den Anlagezins verliert das angelegte Vermögen an Kaufkraft. Selbst bei steigenden Leitzinsen dauert es bis das Institut dies an seine Kunden weitergibt.

Da Tagesgeld als Anlageform sicher (keine eventuellen Kursschwankungen oder ähnliches) und flexibel (jederzeitiger Zugriff aufs Vermögen) ist, sollte es in keinem Portfolio fehlen.
Vor Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollten unbedingt mehrere Angebote miteinander via Tagesgeld Vergleich der Anbieter verglichen werden, da die Konditionen (Zinssatz, Gebühren, etc.) teilweise enorm auseinander klaffen.
Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Institut dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist. Ansonsten droht bei einer Insolvenz des Instituts der vollständige Verlust des angelegten Geldes.

Weitere Informationen zum Thema Tagesgeld und andere Geldanlagen finden Sie hier.

, , , ,

Kommentare sind abgeschaltet.